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Klinische Psychologen in der Notfallpsychologie
Weitere Termine der Fachgruppe Notfallpsychologie Berlin sind:
28. April 2010, 30. Juni 2010, 25. August, 27. Oktober, 15. Dezember,
jeweils 19 Uhr im Haus der Psychologie:
2. Fachtagung Notfallpsychologie
27.-28.11.2010 im Kongresshotel Potsdam am Templiner See
Mitgliederversammlung mit Neuwahlen: 28. November
2010
Einladung
(PDF)
Fachgruppenleitung:
DP Clivia Langer
Dresden
Tel: 0351 - 312 69 69; Mobil: 0160 - 153 16 25
Email
Ansprechpartner für: Sachsen/ Thüringen / Baden- Württemberg
Weitere Mitglieder des Leitungsteams:
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DP Wolfgang Weber
Stellvertreter
Münster
Email
NRW/ Niedersachsen, Bremen, Hamburg
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DP Dr. Gerd Reimann
Beisitzer
Berlin
Email
Berlin/ Brandenburg/ Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein |
DP Gabriele Bringer
Beisitzerin
Berlin
Email
Sachsen-Anhalt/ Hessen
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DP Dr. Ursula Gasch
Beisitzerin
Tübingen
Email
Rheinland-Pfalz, Baden-Würtemberg, Saarland, Bayern
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Notfallpsychologie
in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV)
Abgrenzung von therapeutischer, heilkundlich- Kurativer Versorgung
in 16 Punkten PDF 22kb
Seit Einführung des Curriculums Notfallpsychologie haben
viele Kolleginnen und Kollegen großes Interesse gezeigt, die Zertifizierung
im Fachgebiet Notfallpsychologie zu erwerben. Inzwischen können zertifizierte
NotfallpsychologInnen über das DPA-Register wohnortnah, den Betroffenen
und Zielgruppen spezifisch sowie öffentlich zugänglich sehr
komfortabel über eine Suchmaske abgefragt werden.
Immer wieder berät das Leitungsteam der Fachgruppe interessierte
Kolleginnen oder Kollegen, die Fragen zur Zertifizierung haben. DPA-Qualitätszirkel
Notfallpsychologie wurden in mehreren Bundesländern gegründet
und befördern den kollegialen Austausch und die Weiterbildung.
Rückblickend lässt sich feststellen: Das Projekt Zertifizierung
war und ist ein großer Erfolg und hält die Notfallpsychologen
in Deutschland in Sachen Qualitätssicherung mit den Kollegen aus
der Schweiz und aus Österreich auf vergleichbarem, hohen Niveau.
Dies stellt bei Unglücken in der Praxis, z.B. im Transportwesen einen
großen Vorteil für die Betroffenen und die grenzüberschreitende
Zusammenarbeit dar.
Auch mit den Weiterbildungsangeboten Notfallpsychologie bei der
Deutsche Psychologen Akademie GmbH (DPA) kann seit der Einführung
der "neuen" Zertifizierung 2005 mittlerweile auf drei Jahre
Erfahrung zurückgeblickt und Bilanz gehalten werden. Die Rückmeldungen
der Weiterbildungsteilnehmer zu den angebotenen Modulen und die Erfahrungen
der hierfür eingesetzten Dozenten brachten wichtige Ergebnisse zum
Ausbau des Angebots. So konnte das Leitungsteam der Fachgruppe in intensiven
Gesprächen mit dem Vorstand der Sektion Klinische Psychologie und
der Leitung der DPA eine kritische Bilanz ziehen und Vorschläge erarbeiten,
um Verbesserungspotenziale auszubauen.
Es wurde beschlossen, die Weiterbildung Notfallpsychologie ab 2009 als
Kompaktfortbildung anzubieten, anknüpfend an die guten Erfahrungen
in der Gesundheitspsychologie.
Die Delegiertenversammlung des BDP hat kürzlich die Hochschulgründung
beschlossen, näheres hierzu konnten Sie bereits dem BDP-Newsletter
und dem "reportpsychologie" 6/2008 entnehmen. Der Abschluss
als Bachelor in Notfallpsychologie wird an dieser Hochschule realisiert
werden.
Welche Veränderungen wird es nun konkret geben? Was sind die Vorteile
der Kompaktfortbildung? Wichtig ist dem Leitungsteam der Fachgruppe, dass
die Neuerungen gewünschte Verbesserungen bringen, diese jedoch nicht
zur Folge haben, das Curriculum Notfallpsychologie verändern zu müssen.
Grundlegende Ergebnisse der Beratungen waren:
- Eine Adaptation im Sinne von Schwerpunktbildung an neueste Entwicklungen
im Fachgebiet Notfallpsychologie, enge Abstimmungen mit der Sektion
Schulpsychologie
- Adaptation ohne Erhöhung der Summe an geforderten Unterrichts-Einheiten
(UE) des Curriculums
- Berücksichtigung der Wünsche von KollegInnen nicht oder
gerade in Großschadenslagen als NotfallpsychologInnen tätig
zu werden
- Weitere Berücksichtigung der Schnittstelle Notfallpsychologie
und Schulpsychologie, besonders nach der Einführung eines eigenen
Curriculums durch die Sektion Schulpsychologie: Damit die erfolgreiche
Zusammenarbeit mit der Schulpsychologie in der Vergangenheit weiter
gestärkt werden kann, sollen sich die Module "Krisen in Schulen"
und "Einführung in den Katastrophenschutz" sich unverändert
im Umfang entsprechen.
- Veröffentlichung der Veränderungen im BDP-Newsletter und
im Report als gemeinsamen Artikel der DPA und der Fachgruppe Notfallpsychologie
nach Abstimmung der Veränderungen und deren Zustimmung durch den
Sektionsvorstand der Sektion Klinische Psychologie
Geplante Veränderungen der Weiterbildung ab 2009:
- Angebot einer fundierten praxisorientierten Kompaktfortbildung Notfallpsychologie
- Vermittlung von Kernkompetenzen für eigenständige Tätigkeiten
als Trainer(in)- und Berater(in) in der Notfallpsychologie, Vertiefung
des Fokus Eigenmarketing
- Enge Verzahnung der Grundlagen- und Anwendungsmodule der Notfallpsychologie
Konkrete Neuerungen ab 2009:
- Miteinbeziehung der 8 UE Einführung in die Notfallpsychologie
in das Curriculum als erstes Modul der Kompaktfortbildung
- Veränderungen und Differenzierungen des Bereichs Spezielle Theorienachweise:
Psychische Erste Hilfe und Krisenintervention, Peersupport Counselling
(Punkt 2.2. im Curriculum)
- Peersupport Counseling wird zukünftig verdichtet in nur noch
zwei (statt in drei) Modulen angeboten, der Teil Eigenmarketing wird
ausgebaut:
o Einführung in die Ergebnisse des Forschungsprojektes und
Einführung in den Gebrauch der CD mit den Train-the-Trainer-Anteilen,
Wissensvermittlung an psychologische Ersthelfer durch NotfallpsychologInnen
o Krisenmanagement, Umgang mit Medien und Eigen-Marketing als Notfallpsychologin
und Notfallpsychologe.
- Somit ergeben sich folgende Änderungen, die kein neues Curriculum
Notfallpsychologie erforderlich machen und unverändert die Summe
von 136 UE ergeben:
o 8 UE Einführung in die Notfallpsychologie
o 16 UE Spezielle Psycho-Diagnostik
o 32 UE Psychopathologie und Psychotrauma
o 16 UE Krisenintervention und Gruppeninterventionen
o 16 UE Peersupport Counseling I
o 24 UE Peersupport Counseling II
!! Alternativ:
o 16 UE Krisen in Schulen mit Dozenten der Sektion Schulpsychologie,
für SchulpsychologInnen plus Anrechnung weiterer
o 8 UE aus dem Curriculum Schulpsychologie
o 24 UE Einführung in die Strukturen und Verfahrensabläufe
des Katastrophenschutzes
Erfahrene Dozenten werden hierfür praxisorientiert ihre langjährigen
Erfahrungen in der Notfallpsychologie an die Teilnehmer vermitteln, Fachexpertise,
Felderfahrung und erfolgreiches Eigenmarketing ergänzen sich.
Kurz-Beschreibung der Module der Kompaktfortbildung Notfallpsychologie:
- Das Einführungsmodul realisiert das Kennen lernen der
Notfallpsychologie im Rahmen der Komplexität in der Zusammenarbeit
mit anderen und in Abgrenzung des Angebots durch andere Berufsgruppen
/ der Laienhilfe im Feld der Psychosozialen Notfallversorgung.
- Im Modul Spezielle Diagnostik wird traumaspezifische Diagnostik
in Theorie und Praxis unter Berücksichtigung des aktuellen state
of the art diagnostischen Vorgehens nach Schadensereignissen vermittelt.
- Im Modul Psychopathologie und Psychotrauma werden Grundlagen
der Psychotraumatologie in Abgrenzung der Symptomatiken zu anderen oder
zusätzlich zur psychischen Traumatisierung auftretender psychopathologischer
Symptomatik nach traumatischen Ereignissen differenziert. Es erfolgt
eine Abgrenzung und Einordnung der Interventionen der Notfallpsychologie
zu psychotherapeutischer Behandlung Traumatisierter entlang der Zeitschiene
nach dem Ereignis und unter Berücksichtigung der Informationen
aus deren Anamnese.
- Im Modul Krisenintervention werden die Teilnehmer dazu weitergebildet,
die Situation von Klienten in Krisensituationen beurteilen können.
Insbesondere der Umgang mit eigenen Lebenskrisen sollen sie reflektieren
können. Modelle der Krisenintervention und Notfallhilfe und die
Einübung von Techniken der Krisenintervention werden realisiert,
eben so ein Kennen lernen des Stressmanagement nach kritischen Ereignissen
(sog. CISM).
- Im Modul PSC Peersupport Counseling ist es Ziel der Fortbildungsreihe,
Diplom-Psychologinnen und Diplom- Psychologen, aktiv als Dozenten und
Notfallpsychologen mit dem Trainingsprogramm "Peer Support Counsellor"
vertraut zu machen und praktische sowie didaktische Hinweise für
die Umsetzung des Trainings für potentielle "Peergroups"
zielgruppenspezifisch zu geben, die als Laien und Psychologische Ersthelfer
eine Weiterbildung zum "Peer Support Counsellor" anstreben.
Die Trainings-CD sowie die verwendeten Foliensätze werden den Teilnehmern
zur Verfügung gestellt, zuzüglich eines Bonus Pakets des BDP:
EU-Projekt externe zusätzliche Dokumente.
Inhalte der Trainings umfassen im ersten Modul die Themen: Einführung
in die 4x4-Matrix der Trainingsinhalte, Stress und Stressbewältigung,
Psychohygiene des Helfers, Psychische Belastungen und Extremstress,
Besonderheiten in der Kommunikation und Gesprächsführung in
krisenhaften Situationen. Das zweite Modul hat den Schwerpunkt Krisenmanagement,
Umgang mit Medien und Eigen-Marketing als Notfallpsychologin und Notfallpsychologe
sowie die Vernetzung mit anderen Unterstützungssystemen der Regelversorgung.
- Alternativ und der Interessenlage der Weiterbildungs-Teilnehmer entsprechend
wird für das Systemfeld Schule und den Bereich Großschadenslagen
eine Differenzierung in zwei Module angeboten. Hier wird die bewährte
Zusammenarbeit mit der Sektion Schulpsychologie und dem Malteser Hilfsdienst
(MHD) fortgesetzt, damit aktuelle Entwicklungen und Veränderungen
in Verfahrensabläufen auf Bundes- und Länderebene in Deutschland
jeder Notfallpsychologin und jedem Notfallpsychologen bekannt sind.
2009 Treffen Qualitätszirkel Notfallpsychologie
Der Qualitätszirkel Notfallpsychologie lädt auch dieses Jahr
wieder interessierte Kolleginnen und Kollegen ein, sich anzuschließen
zum Austausch und um sich weiterzubilden.
Es hat sich gut bewährt, unsere Zusammenkünfte zum intensiven
Austausch zu nutzen, sowie die Möglichkeit zur Intervision und kollegialen
Supervision zu haben. Besonders interessant waren 2008 die fachlichen
Inputs zu interessanten Weiterbildungsthemen im Themenfeld der Notfallpsychologie
von kompetenten Referenten aus Sachsen zu hören. Dies wird dieses
Jahr selbstverständlich mit weiteren Experten fortgesetzt. Sehr gerne
möchten wir daher zu unseren Treffen einladen:
Treffen immer: Montags um 19.00 Uhr
Orte wechselnd: in Chemnitz, Leipzig und Dresden
In Dresden: Dipl. Psych. Anja Döhner
Praxis für Psychotherapie
Münzteichweg 31, 01217 Dresden
Tel: 0351 - 412 1554
In Chemnitz: Über Frau Dipl. Psych. A. Döhner, Dresden
Pluspunkt AG
Bahnhofstraße 20
09111 Chemnitz
In Leipzig: Dipl.-Psych. Andreas Winkler
2.Klinik für Innere Medizin ;
Klinikum "St. Georg" gGmbH Leipzig
Delitzscher Str. 141; 04129 Leipzig
Tel.: 0341 - 909 26 44
Unsere Themen für 2009 im Überblick:
Datum Ort Thema
30. März Dresden Sterben, Tod und Trauer im Kontext von Krisen im
Klinikalltag
18. Mai Leipzig Notfallpsychologie bei der DB und der Dt. Flugsicherung
22. Juni Chemnitz Notfallseelsorge als Dienst in der Krise
07. Sept. Dresden Erfahrungen des Krisendienstes der Stadt Dresden
26. Okt Leipzig Krisen im Systemfeld Schule
07. Dez Chemnitz Krisenintervention im Rettungsdienst
Sehr gerne sind weitere Interessenten und Gäste willkommen, die sich
gemeinsam mit uns austauschen möchten. Die Themen für weitere
Treffen, für die in bewährter weise externe Referenten angefragt
werden, und die Wegbeschreibungen zu den Veranstaltungsorten werden wieder
auf der Homepage der Landesgruppe Mitteldeutschland und der Homepage der
Fachgruppe Notfallpsychologie bekannt gegeben.
Wir bitten jeweils um rechtzeitige Voranmeldung bis 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn
bei den oben genannten KollegInnen der Veranstaltungsorte oder bei der
Leiterin der Fachgruppe, damit wir die Räumlichkeiten entsprechend
planen können. Für Ihr leibliches Wohl wird jeweils gesorgt.
Bei Nachfragen können Sie sich gerne an die Leiterin der Fachgruppe
Notfallpsychologie der Sektion Klinische Psychologie wenden:
Dipl. Psych. Clivia Langer,
Cliva.A.Langer@gmx.de
Mobil: 0160 - 15 316 25
BDP: 0351 - 312 69 69
Hier
die jeweils aktuelle Einladung auf der Homepage unserer Landesgruppe
Sachsen.
Eingangsstatement
Mindeststandards (53 KB PDF)
Juni 2005: Wozu eine Zertifizierung
in Notfallpsychologie? (38 KB PDF)
Tätigkeitsfeldbeschreibung
(PDF):
Klinische Diplompsychologinnen und Diplompsychologen in notfallpsychologischer
Tätigkeit
Curriculum Notfallpsychologie(24KB PDF) Mai-2005
Erhebungsbogen Notfallpsychologie
Wir brauchen IHRE Unterstützung um die Qualifizierung der verschiedenen
Tätigkeiten in der notfallpsychologischen Versorgung von Betroffenen,
Helfern und ihren Angehörigen sicherzustellen, zu beschleunigen und
für unseren Beruf als Tätigkeit zu verdeutlichen!!!
Begleitschreiben(63KB)
zum Erhebungsbogen
Hier finden Sie die PDF-Datei des Erhebungsbogens(116KB)
zur Datenerfassung
Vorträge der Workshoptagung "Nach der Flutkatastrophe in
Süd-Ostasien" Februar 2005
DPA
Register Notfallpsychologie
In den Registern zu der Expertensuche der Deutschen Psychologen Akademie
sind mehr als 2000 spezialisierte Diplom-Psycholog(inn)en aus verschiedenen
Fachbereichen der Angewandten Psychologie verzeichnet. Hier finden Sie
in Ihrer Region garantiert einen Experten für Ihre Fragestellung
oder die gewünschte Dienstleistung.
DPA-Notfallspsychologie-Seminare:
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