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Fachgruppe Klinische PsychologInnen in der Kinder- und Jugendhilfe


Neuauflage Tätigkeitsfeldbeschreibung Kinder- und Jugendhilfe

Tagungsankündigung der

Fachgruppe Klinische Psychologen in der Jugendhilfe
Sektion Klinische Psychologie

Samstag, den 19. Juni 2010
13.oo bis 18.oo Uhr
zum Thema

"Frühkindliche Bindungsstörungen und ihre Auswirkungen in der Adoleszenz und dem Jugendlichenalter. Was heißt das für die psychologische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe?"

Als Referenten konnten wir Herrn Dipl.Psych. Martin Urban , Leiter der Fachgruppe "Klinische Psychologen in der Psychiatrie" in der Sektion Klinische Psychologie, gewinnen.


Tagungsort :

Hotel Monopol, Frankfurt
Mannheimer Straße 11-13
(gegenüber dem Südausgang beim Hauptbahnhof: Entfernung ca. 100 Meter)

Tagungsgebühr -

einschließlich Mittagsimbiss, Getränke sowie Kaffee und Kuchen:
bei Anmeldung bis zum 29.5. € 45
ab dem 30.5. € 55
Ermäßigung möglich auf Anfrage

Stichwort: "Ki-Ju Tagung" Kto 10 14 216, BLZ 380 400 07 Commerzbank AG Bonn

Orga und Anmeldung: info@bdp-klinische-psychologie.de
BDP Sektion Klinische Psychologie,
Geschäftsstelle 02624/ 94 277 40, Fax 02624/ 94 277 41

Wichert Kohler: Telefon: 07503/203 793 - Fax 203 160, kohler @ hoffmannhaus-wilhelmsdorf.de


Termine und Aktivitäten 2009 / 2010 der Fachgruppe

  • Zwei persönliche Leitungstreffen
  • Zwei Telefonkonferenzen
  • Es wurde ein Mitgliederrundbrief verfasst
  • Eine Mitgliederbefragung wurde durchgeführt
  • Der Rücklauf der angeschrieben Mitglieder lag bei 10 %
  • Ein Flyer der Fachgruppe wurde entwickelt, ebenso ein Flyer zur Darstellung von Psychologinnen in Heimen
  • Herr Kohler nahm an der Tagung der Heimpsychologinnen des diakonischen Werkes BW teil und informierte über die Arbeit der Fachgruppe.

Ergebnisse der Mitgliederbefragung :

  • Interesse an Mitarbeit : stark 45 %; mittel 45 % ; wenig 10 %;
  • Ort für Fachgruppentreffen: 1. Priorität: Köln + Berlin, 2. Priorität: Frankfurt + Kassel, weitere Vorschläge: Essen
  • Themenwünsche für Fachgruppentreffen: soziale Kompetenz, Beziehungsstörung, Zusammenarbeit mit nichtpsych. Fachkollegen; ADS, HKS; TLS. . . ; Sexueller Missbrauch, Ressourcenorientierung, Kindeswohlgefährdung, allgem. relevante Fortbildungen Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe
  • Themenwünsche für Tagungen: Aggression, Trauma, Beziehungsstörung,
    Ressourcenorientierung, HKS, Teilleistungsschwäche
  • Dauer eines Fortbildungsangebotes:
    1 Tag 40%........ 2 Tage 20 %
  • Veranstaltungs - Tage:
    Freitag 40 %... Samstag 30 % .... Sonntag 10 % ;
  • Kostenlimit für:
    1 tägige Fachtagung: 100 - 300 €;
    2 tägige Fachtagung: max. 500 €

Bei Interesse an der Fachtagung 2010 bzw. am Flyer zur Arbeit der Psychologinnen im Heim, sowie am Flyer der Fachgruppe, wenden Sie sich bitte an die Fachgruppenleitung!

Für die FG-Leitung
Dipl.-Psych. Wichert Kohler
Tel.: 07503/ 203793
E-Mail: wichertkohler@web.de


Mitglieder Rundbrief Anfang 2009 ........ Hier finden Sie den Fragebogen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Zum Anfang des Jahres hoffen wir, dass Sie einen guten Wechsel ins neue Jahr erleben durften und wünschen Ihnen für 2009 noch alles Gute.

Heute wenden wir uns an Sie, um etwas mehr mit Ihnen in Kontakt und ins Gespräch zu kommen. Wir hoffen, dass wir über den Weg einer Befragung ein etwas genaueres Bild über Ihre Interessen und Bedürfnisse gegenüber unserer Fachgruppe bekommen, und dass wir somit besser in der Lage sind, unsere inhaltliche Arbeit stärker an Ihnen als unsere Mitglieder und Interessenten auszurichten.

Wie kommt es, dass wir von der Anzahl der Psychologen - Stellen her im Bereich der Jugendhilfe bei grob geschätzten ca. 8ooo Einrichtungen der stationären bzw. teilstationären Jugendhilfe sowie darüber hinaus eine große Anzahl von ambulanten Hilfen mit z. Zt. ca. 160 Adressen von bisher kontaktierten Kollegen eine im Vergleich zu anderen Fachgruppen relativ geringe Ressonance innerhalb der vertretenen Kollegen haben?

Auch stellen wir uns selbst die Frage: wenn wir grob geschätzt von mehreren tausend im Kinder- und Jugendhilfe bereich tätigen Psychologenkollegen ausgehen, - warum ist dann deren Stimme bundesweit nicht mehr zu hören ?!
Wenn allgemein davon ausgegangen wird, dass etwa 30 % der Kinder und Jugendlichen im Land nicht ausreichend psychologisch versorgt sind - wer soll deren diesbezüglich vernachlässigten Interessen vertreten - wenn nicht wir, die im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe tätigen Psychologen. Und die Anzahl der in der Jugendhilfe unterversorgten Kinder und Jugendlichen scheint mir noch erheblich höher zu sein als 30 %.

Könnte es nicht auch für unsere Fachgruppe gelten, dass eine Fachgruppenleitung als deren Vertretung nur so stark sein kann, wie das Interesse bzw. die Bereitschaft zur Unterstützung /
Mitarbeit durch die Fachgruppenteilnehmer ist ?! Erfahrungsgemäß lässt sich eine solche Arbeit besser leisten, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt ist. Seit längerem konnten jedoch 2 Plätze in der Fachgruppenleitung nicht neu besetzt werden .

Ein erfreulicher Lichtblick ist für uns als Fachgruppenleitung, dass im vergangenen Jahr 2008 sich etwa 10 neue Kollegen und Interessenten beim Leitungsteam gemeldet haben und sich über die Fachgruppe und Ihre Angebote informiert haben.

Für die Intensität einer Beziehung ist bekanntlich die Art und Häufigkeit der gegenseitigen Kommunikation ausschlaggebend; dies gilt auch für Zusammenschlüsse wie Fachgruppen als berufliche Vertretung bzw. Foren von Kollegen in einem ähnlichen und sie verbindenden beruflichen Kontext. Deshalb versuchen wir, über diese Befragung, aber auch über unsere sonstigen Angebote mehr mit Ihnen in Kontakt bzw. ins Gespräch zu kommen.
Wir werden auch weiterhin die 2 bis 3 Treffen der Fachgruppenleitung im Jahr als allgemeine Fachgruppentreffen anbieten, d. h. als Möglichkeit zur konkreten Kontaktaufnahme und zum regelmäßigen Treffen und Austausch auf fachlicher Ebene.
- dazu bieten wir diese Treffen in Zukunft an verschiedenen Orten in ganz Deutschland an (Frankfurt , Kassel, Köln, Berlin ), um mehr in Ihrer Nähe präsent zu sein.
- wir kündigen Termin und Ort des Treffens rechtzeitig an (über unsere Internetseite sowie den Newsletter der klinischen Psychologen und wennmöglich auch über den REPORT)
- wir stellen jedes Treffen unter einen thematischen Schwerpunkt , mit jeweils einem kurzen einführenden Impuls und anschließendem kollegialen Austausch als Angebot ( wenn jemand von Ihnen sich zu einem solchen inhaltlichen Angebot in der Lage sieht, ist er gerne willkommen)
Es könnte ein Fachgruppentreffen auch einfach dazu da sein, sich ohne Leistungsdruck ganz einfach mit Kollegen zu aktuellen Themen und Fragestellungen aus der eigenen Arbeit bzw. zur persönlichen beruflichen Entwicklung auszutauschen.
Aus unserer Erfahrung gibt es nicht wenig Einrichtungen und Arbeitsplätze in der Kinder- und Jugendhilfe, in denen man als Psychologe Einzelkämpfer vor Ort ist. Dies macht diese unsere Arbeit nicht leichter - besonders bei einem Neueinstieg .

Um eine konkretere Rückmeldung von Ihnen zu erhalten, verschicken wir jetzt an Sie eine Umfrage zu Angeboten und Inhalten im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Sie können Ihr Interesse an der Fachgruppenarbeit einfach dadurch bekunden, dass Sie den Fragebogen beantwortet zurücksenden ( am einfachsten als FAX an das Sekretariat der klinischen Psychologie - Fax- Nr.: 02601/911953 ). Damit erhöhen Sie zumindest die Chance und Wahrscheinlichkeit, dass wir als Fachgruppenleitung für Sie interessante und ansprechende Angebote machen können.
Darüber hinaus freuen wir uns, Sie an einem unserer Fachgruppentreffen in Ihrer Nähe persönlich kennenzulernen. Das nächste Treffen ist am 28. Februar beim HBF- Köln um 13.00 Uhr am Eingang des Domforums( gegenüber dem Haupteingang zum Kölner Dom). .
Dazu wird auch wieder an unserer nächsten Fachtagung 2010 eine weitere Gelegenheit sein. Ach dafür brauchen wir Ihre Rückmeldung an uns über den Fragebogen.

In diesem Sinne bis demnächst
mit kollegialen Grüßen

Ihre KollegInnen im Leitungsteam der Fachgruppe
Klinische PsychologInnen in der Kinder- und Jugendhilfe

Manon Grötschel - Hans Henning Berka - Wichert Kohler


Position der Fachgruppenleitungen "Psychologinnen und Psychologen in der Kinder- und Jugendhilfe" und "Lerntherapie, Teilleistungsstörungen" in der Sektion Klinische Psychologie - Ergebnis der Fachtagung am 16. Juni 2007:

  • 1. Es wird empfohlen, der Diagnostik von Lernstörungen, insbesondere bei der Feststellung der Lese- und Rechtschreibleistung, schulformspezifische Normen der verwendeten Testverfahren zugrunde zu legen. Die Verwendung der Gesamtnorm (bezüglich Alter, Jahrgangsstufe) wird dem störungsspezifischen Leistungsniveau der Schüler nicht gerecht.
  • 2. Legasthenietherapie ist eine klinisch-psychologische Tätigkeit, die spezifisches Fachwissen voraussetzt. Die Maßnahme ist von umsatzsteuerpflichtigen Dienstleistungen (beispielsweise Nachhilfe) abzugrenzen.
  • 3. Die psychologische Diagnostik von Lernstörungen fällt in den Kompetenz- und Tätigkeitsbereich von Diplom-Psychologen (Klinischen Psychologen) und bedarf nicht der Approbation. Insofern wird der Approbationsvorbehalt in § 35a SBG VIII kritisiert, da die fachlichen Voraussetzungen von Klinischen Psychologen erfüllt werden.
  • 4. Die Durchführung diagnostischer Maßnahmen sowie der Behandlung bzw. des Trainings durch dieselbe psychologische Fachkraft oder Praxis sollten durch Leistungsträger (Jugendämter) nicht ausgeschlossen werden. Die Berufsethik/Berufsordnung der Diplom-Psychologen gewährleistet auftragsgerechten Umgang mit möglichen Interessenkonflikten.

Die Tätigkeiten der Diplom-Psychologinnen und -Psychologen in den Einrichtungen schließen sehr vieles ein, u. a. Mitarbeiter-Beratung, Trainings, Kontaktherstellung zur Psychiatrie, Qualitätsmanagement, Leitungsbeteiligung, oder sie konzentrieren sich auf Diagnostik und Psychotherapie.

Als wesentlich für die Arbeit der Fachgruppe wurde festgelegt:

  • Darstellung der klinisch-psychologischen Qualifikationen innerhalb der Einrichtungen, Aufgaben- und Arbeitsplatz-beschreibungen, Relevanz der Beteiligung an Leistungsbeschreibungen in Einrichtungen.
  • Psychotherapie außerhalb und gemäß Psychotherapeutengesetz, diesbezüglich Unschärfe des Kinder- und Jugendhilfegesetzes.
  • Diagnostik inkl. Testdurchführungen, -auswertungen und Testinterpretationen ausschließlich durch Psychologen, Diagnostik "für die Jugendhilfe".
  • Flexibilität der Berufsausübung für Leitungsaufgaben, Qualitätsmanagement u. v. m.

Leiter der Fachgruppe:

Dipl.-Psych. Wichert Kohler (Wilhelmsdorf) Email

Weitere Leitungsmitglieder:

Hans-Henning Berka (Aachen), Manon Grötschel (Wiesbaden).


Die Fachgruppenleitung:

  • Manon Grötschel * 13.12.1971
    lebt in Wiesbaden
    -arbeitet nach ihrem Studium an der Universität Trier seit 2000 als Diplom-Psychologin im therapeutischen Kinder- und Jugendheim Haus am Wellerstein gGmbH in Aarbergen-Michelbach im schönen Untertaunus
    -absolvierte Weiterbildungen in systemischer Therapie und Beratung (SG) sowie in Klinischer Hypnose (MEG)
    -ist Kursleiterin für Autogenes Training
    -und Leitungsmitglied der Fachgruppe "Kinder- und Jugendhilfe" seit 2002-
    Telefon: 06120/900140, mgroetschel @ gmx.de
  • Wichert Kohler * 06.12.1947
    Wohnhaft in Oberschwaben in 88271 Wilhelmsdorf bei Ravensburg
    -Ausbildung zum PTA (Pharmazeutisch Technischer Assistent)
    -Danach Studium der Psychologie an der Uni Konstanz mit Abschluß Diplom
    -Berufliche Praxis : Erziehungsberatung, Training zur beruflichen Reintegration von langfristig Arbeitslosen (Pirmasens);
    -seit 25 Jahren angestellt in der Jugendhilfe Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf (Träger Kinderheime Korntal) mit Schwerpunkt Diagnostik, Kontakte zu Fachärzten und Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Betreuung der Intensivgruppe, Soziales Kompetenztraining;
    -Weiterbildung zum Klientenzentrierten Gesprächspsychotherapeuten, NLP mit Kindern u. Jugendlichen; Klinischer Psychologe BdP; approbierter Kinder- u. Jugendlichen Psychotherapeut (tiefenpsychologischer Schwerpunkt);
    -Mitglied im Leitungsteam der Fachgruppe " Kinder- und Jugendhilfe" seit 2002; Leiter der Fachgruppe seit 2004.-
    Postanschrift: Wolfsbühl 17; 88271 Wilhelmsdorf
    Telefon: 07503/20329 - Fax 20360, wichertkohler @ web.de
  • Hans - Henning Berka Jahrgang 1952
    Diplom -Psychologe seit 1977 Psychologischer Psychotherapeut seit 1999
    -im Bereich Jugendhilfe tätig seit 1994 im Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Aachen
    -fachliche Ausrichtung: Verhaltenstherapie; soziale Kompetenz Trainings mit Kindern und Jugendlichen.
    -Postanschrift: Unterer Backertsweg 7 ; 52074 Aachen,
    Telefon: 0241/7050535
    privat 0241/94377115 , h.berka @ mariaimtann.de