Sektion Klinische Psychologie
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Klinische Psychologen im Bereich Geistige Behinderung

 

Fachgruppenleitung:

Frau Dipl.-Psych. Veronika Voß

Tel. 03947/ 99-363 (AB)
Fax 03947/ 9915363

Email


E I N L A D U N G zur 52. Arbeitstagung

im Hotel Seebode bei Marburg in 35085 Ebsdorfergrund-Frauenberg, Burgweg 2,

von Freitag, 15.10., 14 Uhr, bis Sonnabend, 16.10.2010, 15 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
herzlich laden wir ein zur 52. Fachgruppen-Tagung und planen folgende Tagesordnung:

1. Vortrag und Diskussion zum Schwerpunktthema
"Depression bei Menschen mit geistiger Behinderung - Diagnostik und Psychotherapie"

Referentin: Dipl.-Psych. Heika Kaiser,
Psychologische Psychotherapeutin im "Berliner Behandlungszentrum für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung" an der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelisches Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge

2. Diskussion über aktuelle sozialpolitische Entwicklungen und ihre Auswirkungen, z.B.
"Dauerbrenner": Psychologische Angebote im Rahmen von Integrations- und Inklusionsprozessen
Ambulante Psychotherapie für Menschen mit geistiger Behinderung

3. Berichte von Tagungen und Arbeitsgruppen (bitte Einladungen und Programme mitbringen!)

4. Erfahrungsaustausch und Infobörse (bitte interessante Literatur und Materialien mitbringen!)

Beachten Sie auch den Bericht über unser Fachgruppenjubiläum im Herbst 2009 und die aktualisierte Tätigkeitsfeldbeschreibung.

Für die 53. Tagung ist bisher der 11./12. März 2011 verabredet.
Es kann aber sein, dass wir diesen Termin verschieben,
damit sich unsere Marburger nicht mit einer Berliner Fachtagung überschneidet.
Auf dieser Oktobertagung legen wir uns fest - bitte bei Interesse nachfragen!

Übernachtungen sind möglich im "Hotel Seebode", Tel. 06424/6896, info@hotel-seebode.de, www.hotel-seebode.de und gleich nebenan im Hotel "Zur Burgruine Frauenberg", Tel. 06424/ 1379.
Die Hotelleitung und wir empfehlen baldige verbindliche Reservierung der Zimmer...

Rückmeldungen und Anfragen an Veronika Voß, Tel. 03947/ 99-363 (AB), Fax 03947/ 9915363, V.Voss@Neinstedter-Anstalten.de

oder an Sabine Luttinger, saluttinger@gmx.de.

Achtung: Die Einladung zu unseren Tagungen gibt es nur noch per als E-Mail und Fax!

Falls sich jemand wundert, dass jemand keine Einladung erhalten hat,
könnte es also daran liegen, dass wir keine aktuelle E-Mail-Adresse oder Fax-Nummer haben...

Zwischen Freiburg und Quedlinburg
freuen wir uns auf das nächste Treffen in Marburg und grüßen herzlich -
Veronika Voß und Sabine Luttinger


50. Tagung der Fachgruppe "Geistige Behinderung"

(hier als PDF-Version)

Es ist wenig bekannt, dass, was und wie viel Psychologen in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen tun können. Es ist ein faszinierendes Spezialgebiet, das ein breites psychologisches Fachwissen voraussetzt sowie die Bereitschaft zu ständiger zusätzlicher Anpassung aller Konzepte und praktischen Umsetzungen an die Bedürfnisse dieses speziellen Klientels - eine große und bereichernde Herausforderung!

50 Tagungen in 25 Jahren - ein goldenes Jubiläum!

Vor 25 Jahren gab es im "Report Psychologie" den Aufruf zur Gründung eines neuen Arbeitskreises. Michael Wernet suchte Psychologen, die Interesse an der psychologischen Versorgung geistig behinderter Menschen hatten. Im Juni 1984 kamen sechs Kollegen zu einem ersten Treffen in die Wohnung des "Gründungsvaters". Was ist daraus geworden?
Im November 2009 traf sich der "Arbeitskreis Geistige Behinderung, Vereinigung von Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen. Fachgruppe der Sektion Klinische Psychologie im BDP e.V." zur 50. Tagung. Die Anzahl der Teilnehmer wuchs inzwischen von sechs auf durchschnittlich 20. Nach zwei überregionalen Fachtagungen zur Psychotherapie bei geistig behinderten Menschen, die die Fachgruppe mitorganisierte, stieg die Teilnehmerzahl zeitweise sogar auf 40. Als Tagungsort ist seit 1993 Marburg vertraut geworden.
Wir feierten das Jubiläum mit einem Rückblick auf 50 Treffen in 25 Jahren. Im Rahmen eines Rundgespräches erinnerten sich langjährige Mitglieder an die Anfänge der Fachgruppe und berichteten, wie sie die Arbeit über die Jahre wahrgenommen haben. In der Diskussion wurde uns bewusst, wie viele grundsätzliche Veränderungen in der deutschen Behindertenhilfe in dieser Zeit stattgefunden haben, die der Arbeitskreis aus psychologischer Sicht begleitet hat.

Psychologische Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung

Neben Informationen aus Sozialpolitik, Berufspolitik und Behindertenhilfe beschäftigen wir uns mit Fachthemen. Schwerpunkte der letzten Tagungen waren z.B. sozio-moralische Entwicklung, Sucht, posttraumatische Belastungsstörungen, Altern, stationär-psychiatrische Behandlung, Diagnostik, forensische Betreuung. Wir finden immer Referenten, die mit einem Fachthema sehr vertraut sind die Übertragung auf Menschen mit geistiger Behinderung wird häufig erst in der gemeinsamen Diskussion der Teilnehmer erarbeitet und vertieft.
Eine bundesweit wirksame Aktivität waren zwei große Fachtagungen (1992 in Freiburg und 1994 in Hamburg), die von der Fachgruppe initiiert wurden. Auch bei anderen Tagungen waren Mitglieder mit Fachbeiträgen aktiv. Ein weiteres Ergebnis unserer Arbeit findet sich auf den BDP-Internetseiten: eine völlig überarbeitete Tätigkeitsfeldbeschreibung. Sie will Anregungen geben für Kollegen, Arbeitgeber, Angehörige, Beratungseinrichtungen usw.
Die Fachgruppen-Mitglieder arbeiten überwiegend als Psychologische Fachdienste in Wohnheimen, einige auch in Werkstätten für behinderte Menschen, in Beratungsstellen, Kinder- und Jugendeinrichtungen oder psychiatrischen Kliniken mit speziellen Angeboten für behinderte Menschen.

Netzwerke und kollegiale Unterstützung

Weil die Mehrheit der Psychologen in der Behindertenhilfe "Einzelkämpfer" sind, besteht das zentrale Anliegen des Arbeitskreises weiterhin in der Netzwerkbildung. Die Mitglieder können Fachkontakte aufbauen, junge und erfahrene Kollegen aus verschiedenen Bundesländern ergänzen sich mit ihren Erfahrungen, Fragen und Lösungsansätzen. Allen Teilnehmern gemeinsam ist das Ringen um und das Engagement für eine optimale Begleitung geistig behinderter Menschen und ihrer Bezugspersonen.
Der persönliche Austausch prägt die Atmosphäre dieser Fachgruppe in besonderer Weise. Die Mischung aus vertrauten Kollegen, neuen Teilnehmern und verschiedenen Impulsen aus Vortrag, Diskussion, Pausen- und Abendgesprächen in überschaubarer Runde ermöglicht bei jedem Treffen neben dem fachlichen auch einen persönlichen Gewinn.


Neuauflage der Tätigkeitsfeldbeschreibung (PDF) Geistige Behinderung


Tätigkeitsbericht 2008 (PDF)

Tätigkeitsbericht 2007 (PDF 600KB)

Tätigkeitsbericht 2006 (PDF 16KB)

Tätigkeitsbericht 2005 (PDF 15KB)

Tätigkeitsbericht 2004 (PDF 15KB)

Tätigkeitsbericht 2003 (PDF 13KB)