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Klinische Psychologen im Allgemein Krankenhaus
LEITUNGSTEAM
Dipl.-Psych. Sabine Noack-Schönian
DRK-Kliniken Köpenick, Berlin
Dipl.-Psych. Renate Hülsmann
Gesundheitszentrum Ev. Stift St. Martin Koblenz
Dipl.-Psych. Dr. Rupert Roschmann
Klinikum Ingolstadt
Dipl.-Psych. Ruth Wiedemann
Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn
ANSPRECHPARTNER
Dipl.-Psych. Dr. Rupert Roschmann
Klinikum Ingolstadt, Abt. Psychologie
Krumenauerstr. 25
85049 Ingolstadt
Tel.: 0841-880 2594
Fax: 0841-880 4809
E-mail
ZIELE
- Förderung der Tätigkeit von Diplom-Psychologen/innen im
Allgemeinkrankenhaus
- Zusammenschluss von Psychologen/innen, die in Allgemeinkrankenhäusern
arbeiten
- Informationsvermittlung und Qualifizierung
AKTIVITÄTEN
- Mitgliederzahl ca. 200
- Jährliche Arbeitstagung zu einem Thema mit Mitgliederversammlung
- Fach- und berufspolitische Aktivitäten
- Beratung von Interessenten
- Informationsvermittlung und Förderung des kollegialen Austauschs,
z. B. mittels Mitgliederrundbriefen, Expertenverzeichnis
- Tätigkeitsfeldbeschreibung
TÄTIGKEITSPROFIL
PATIENTENBEZOGENE AUFGABEN
- Psychologische Beratung
- Unterstützung bei der Krankheits- oder Unfallverarbeitung
- Krisenintervention
- Psychologische Psychotherapie (meist Kurzzeittherapie)
- Vermittlung von Entspannungsverfahren
- Psychologische Vorbereitung auf medizinische Eingriffe
- Behandlungsprogramme bei speziellen Störungen und Problemen
- Neuropsychologische Diagnostik und Therapie
- Gesundheitsförderung und Prävention
- Sterbebegleitung
- Beratung und Begleitung von Angehörigen
MITARBEITERBEZOGENE AUFGABEN
- Fallbesprechungen in interdisziplinären Teams
- Supervision und Coaching
- Fortbildungsangebote
- Beratungsangebote
ÜBERGREIFENDE AUFGABEN
- Integration und Koordination psychosozialer Maßnahmen
- Mitarbeit in abteilungsübergreifenden Gremien und regionalen
Expertennetzen
- Unterricht und Lehre
- Evaluation und Forschung
ABO-PSYCHOLOGISCHE AUFGABEN
- Organisationsentwicklung
- Personalentwicklung
- Qualitätsmanagement
HAUPTTÄTIGKEITSFELDER
- Psychoonkologie
- Psychosomatik
- Pädiatrie
- Geriatrie
- Neuropsychologie
- Psychologische Schmerztherapie
BEDARF
- Etwa 30% der Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen psychische
Störungen auf
- Bei mindestens 5 - 10% besteht Bedarf an psychotherapeutischen Interventionen
VERSORGUNG
Statistisches Bundesamt 1998:
In 551 von insgesamt 2030 Allgemeinkrankenhäusern sind insgesamt
2519 Psychologen/innen beschäftigt (inklusive in psychiatrischen
Abteilungen in Allgemeinkrankenhäusern)
ORGANISATIONSFORM
- Verschiedene lokale Bedingungen
- Häufig "Einzelkämpfer"
- Überwiegend Konsiliarmodell, d. h. fallbezogene Anforderung,
z. B. mit Formblatt
- Teilweise Liaisonmodelle, d. h. regelmäßige Präsenz
des Psychologen auf Station
- Vereinzelt Kontraktmodell, d. h. generelle Anforderung bei bestimmten
Störungen oder Problemen
DIENSTAUFSICHT
- Durch Geschäftsführung oder Chefarzt einer Klinik/Abteilung
- Psychologischer Dienst als eigenständige Einheit/Abteilung
FACHAUFSICHT
- Durch Diplompsychologen/innen oder Psychologische Psychotherapeuten
EIN PSYCHOLOGISCHER DIENST IST EIN
WESENTLICHES QUALITÄTS-MERKMAL EINES MODERNEN
ALLGEMEINKRANKENHAUSES
Kodierleitfaden
BAG 2010 (PDF)
Stellungnahme
des BDP zum Entwurf für ein 3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts
(PDF 45KB)
weitere Berichte Downloads zur Fachgruppe: Hier
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